Heim der kroatischen Kriegsveteranen

Das Marinekasino, heute bekannt als das Heim der kroatischen Kriegsveteranen, wurde schon 1872 erbaut, zur Zeit der Donaumonarchie, und war ein architektonisches Juwel von Pula. Erbaut nach dem Projekt des Architekten Friedrich Adam aus München wurde es bald ein mondäner Treffpunkt der damaligen Elite von Pula, aber zu seinen Besuchern gehörte auch der Operettenkomponist Franz Lehar, Kaiser Franz Joseph I., Karl I. von Österreich und der deutsche Kaiser Wilhelm II. Für Abendpartys aber auch verschiedene Vorlesungen wurde das Marinekasino zu eng, und es wurde 1910 eingerissen.

Das neue, noch prachtvollere Gebäude errichtete man schon 1913 nach dem Projekt des Wiener Architekten Ludwig Baumann, auf 15 000 Meter Fläche. Darin befand sich der sogenannte Wintergarten, ein wunderschöner Hauptgang, der zu den Konzert- und Ballsälen, Terrasse, Garten und Park führt. Der Wintergarten war mit zweifach kannelierten dorischen Säulen, die zur Glasdecke reichten, verziert, während der Hauptsaal eine Bühne und einen dreiseitigen Balkon hatte.

Die Hauptfassade ist architektonisch hervorragend gegliedert, das dreistöckige Gebäude hat ein klar abgeteiltes Erdgeschoss, das mit rustikal bearbeitetem Stein betont ist, während die beiden anderen Stockwerke einfach, mit glatter Fläche sind. Die ersten zwei Stockwerke haben Bogenfenster, und auf dem letzten sind die Fenster rechteckig. Der mittlere Teil der Fassade steht hervor, und hat im Erdgeschoss einen überdachten Eingang mit zwei rechteckigen und zwei runden Säulen, die dem ersten Stock als Balkon dienen, und vom Balkon aus bis zum Dach erheben sich zwei Halbsäulen. Neben dem mittleren sind auch die Seitenteile durch einen sanften Vorsprung betont, aber auch mit anders gruppierten Öffnungen; der erste Stock hat Doppelbogenfenster, und der zweite Stock rechteckige Dreifachfenster.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde es zum Sitz der italienischen Verwaltung, danach zum Heim der Jugoslawischen Volksarmee, als es auch als Reprisenkino funktionierte, und heute ist es das Heim der kroatischen Kriegsveteranen, mit der Marinebibliothek, Cafes und Restaurants, und jedes Jahr im Dezember findet hier eine Buchmesse "Sa(n)jam knige" in Istrien statt.

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Neben der umfangreichen medialen Abdeckung in Zeitschriften wie etwa dem National Geographic Traveler und der Huffington Post, sowie in angesehenen touristischen Führern wie etwa dem Lonely Planet, setzen internationale Journalisten und Reiseveranstalter das Lob an Istrien und dessen Angebot fort, indem sie es unter die besten mondänen Destinationen einordnen.

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